Sicherheit

Uns liegt das Wohl unserer Jungs sehr am Herzen und wir sind uns unserer Verantwortung vollkommen bewusst. Am meisten Gewicht legen wir dabei in die Prävention, also im Voraus alle Vorkehrungen treffen, damit es gar nicht erst zu einem Unfall kommt. Wie wir alle wissen kann aber immer etwas passieren, also machen wir uns auch Gedanken dazu, wie im Notfall zu handeln ist. Wie wir das machen seht ihr bei den folgenden Abschnitten. 

Sicherheitskonzept

Für jedes Lager schreibt die Lagerleitung ein Sicherheitskonzept (SiKo). In diesem mehrseitigen Dokument stellen wir uns etliche Fragen, was passieren könnte und wie wir dies verhindern. Zum Beispiel können gerade während des Aufbaus einzelne Nägel auf dem Platz liegen und sich im Gras verstecken. Deswegen herrscht während dem ganzem Lager Barfuss-Verbot auf dem Platz. 

Das SiKo wird von J+S kontrolliert und vom Leitungsteam durchgelesen. Alle unterschreiben, dass sie diese Sicherheitsüberlegungen während dem ganzen Lager durchziehen werden.

Krisenkonzept

Wenn doch einmal etwas passieren würde, weil man halt nicht alles vorhersehen kann, schreibt die Lagerleitung auch ein Krisenkonzept, damit alle Leitungspersonen wissen, wie bei einem Vorfall zu handeln ist. Wenn man Krise hört denkt man immer gleich an das Schlimmste. Doch wir, bzw. auch unser Dachverband Jungwacht Blauring Schweiz, verstehen darunter eine Situation, in welcher sich eine Leitungsperson überfordert fühlt. In solchen fällen gibt es auch das Krisentelefon von Jubla Luzern, welches während dem Lager immer erreichbar ist. Zum Glück mussten wir in den letzten Jahren nie anrufen. Doch es ist schön, die Möglichkeit zu haben.

 

Ausbildung des Leitungsteams

Ihr wollt eure Jungs nicht irgendwelchen "Rotzgofen" anvertrauen, die nicht mal selber wissen wo Norden und Süden ist? Gut, denn die Jungwacht Sursee will das auch nicht. Deswegen schicken wir unsere Leiter in die Kurse von Jungwacht Blauring, welche auch von J+S kontrolliert werden. Es gibt zwei Kurse, welche für das Lager essenziell sind. Der erste ist der Gruppenleiterkurs (GLK). Dort lernen die jungen Leiter wie man eine Gruppe leitet (auch ausserhalb des Lagers), wie man ein Lagerprogramm schreibt und vieles mehr. Für die Motivierten gibt es dann noch den Schar- und Lagerleiterkurs (SLK). Dieser ist aufbauend und lehrt die Leiter, wie man eine Schar durch ein Jahr führt, ein Lager plant, welche Verantwortung man hat und vieles mehr. Laut Vorgaben von J+S müssten wir pro 12 Jungs einen Leiter mit einem GLK haben und für das ganze Lager nur einen Leiter mit einem SLK. In der Jungwacht Sursee sind wir so überzeugt von den Kursen, dass wir diese Vorgaben locker abdecken und momentan im Leitungsteam z.B. jeder Vierter einen SLK hat! Ausserdem fangen wir intern schon früher mit der Ausbildung zum Leiter an und lassen unsere Hilfsleiter von einigen erfahrenen Ehemaligen unterrichten. 

Versicherung

Wie üblich ist die Versicherung zwar Sache des Teilnehmers, doch ist jeder Teilnehmer während der gesamten Lagerdauer bei der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) versichert und wird als Gönner behandelt.

 

Download
Merkblatt zur Rega-Versicherung
rega.pdf
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